Großer Kampfgeist bei der 2. LRL in der AK U13/17 in Suhl

Zur 2. Landesrangliste am 5.5.12 die dieses Mal in Suhl stattfand, war der Frankenhäuser Nachwuchs wieder mit 10 Aktiven am Start. In der Altersklasse U13 zeigten unsere "Kleinen" großen Kampfgeist. Nathalie Wolff, an Nummer 1 gesetzt hatte hier die größten Chancen auf einen Turniersieg. Die beiden U11er, Joana Stefan und Noelle Tobien zeigten eine starke Leistung gegen die Favoriten, kamen aber nicht über Plätze im Mittelfeld hinaus. Im Halbfinale musste dann Nathalie überraschend gegen Marah Kieckbusch eine Zweisatzniederlage einstecken. Im anschließendem Spiel um den Einzug ins kleine Finale kam es dann zum vereinsinternen Duell gegen Isabelle Kronberg. Dieses konnte diesmal Isa nach spannenden 3 Sätzen für sich entscheiden. Das Spiel um Platz 3 verlor sie dann, um am Ende Vierte zu werden. Nathalie musste sich mit Rang 5 begnügen. Bei den Jungen gingen ausschließlich U11er aus Frankenhausen an den Start. Florian Wohlgemuth musste am Ende im Spiel um Platz 3 gegen den Suhler Justin Kahlert eine knappe Niederlage einstecken. Somit bröckelt seine Favoritenrolle für die Landesmeisterschaften der AK11 in 2 Wochen gehörig. Das gute daran, er verliert etwas Druck vor heimischer Kulisse am 19.05. Tobias Pusch und Cyrus Horstmann haben ebenfalls ihr Bestes gegeben aber trotzdem es hat noch nicht für einen Platz unter den ersten Acht gereicht.
In der AK U17 hatten wir 3 Teilnehmer. Lisa Dietel hatte trotz großem Kampfgeist keine Chance gegen die überlegenen Gegner. Florian Feye und Juliane Kronberg konnten jeweils ihr 2. Spiel gewinnen und somit Erfolgserlebnisse auf Landesebene schaffen. Alles in Allem war es ein gelungenes und erfahrungsreiches Turnier.





Juli Kronberg & Florian Feye

Frankenhäuser Badmintonnachwuchs auf Landesebene unterwegs

Die Jüngsten des Bad Frankenhäuser Badmintonnachwuchses (AK U 09) bestritten am 21.04.2012 an der Sportschule in Jena ihre diesjährige Landesmeisterschaft. Qualifiziert hatten sich Annouk Tobien und Desiree Stefan bei den Mädchen sowie Kevin Huck, Vincent Wallrodt, Sebastian Pusch und Christopher Wolff in der Jungen-konkurrenz. Während es für den gerade erst 6-jährigen Christopher eher um das Sammeln von Erfahrungen ging, sollten alle anderen Mitstreiter ein Wörtchen bei der Vergabe der vorderen Platzierungen mitreden. Jedoch verloren Sebastian, Vincent und Christopher leider ihr erstes Spiel. Im zweiten Spiel standen sich Christopher und Vincent gegenüber, wobei der um 1 1/2 Jahre jüngere Christopher seinem Vereinskameraden immerhin einen Satz abnehmen konnte. Kevin ging als aussichtsreichster Junge des Frankenhäuser Teams in den Wettkampf. Am Ende erreichte er einen guten 5. Platz, obwohl es ihm zeitweise an Einsatzfreude und Kampfeswillen fehlte.
Bei den Mädchen beendete Desiree den Wettkampf mit dem 7. Platz. Einen Treppchenplatz sollte es aber dennoch für die Frankenhäuser geben. Annouk Tobien holte sich nach großem Kampf in 3 Sätzen den verdienten Pokal für Platz Drei. Im Athletikwettbewerb mit den Disziplinen Seilsprung, Hockwende und die für Badmintonspieler etwas ungewohnte Kletterstange belegten die 2 startenden Frankenhäuser Teams Tobien/Huck und Stefan/Wallrodt am Ende den 4. und 10. Platz.

Am 28.04.2012 sollten sich dann die älteren Mädchen zur Landesrangliste der AK U15 in Mühlhausen beweisen. Drei Mädchen starteten hier für die VSG 70 Bad Frankenhausen. Lisa Steindorf und Florentine Kuchenbecker konnten in ihren Spielen leider keinen Sieg erringen und teilten sich am Ende den 9. Platz mit 2 weiteren Mitstreiterinnen. Besser lief es für die jüngste Turnierteilnehmerin Nathalie Wolff an diesem Tag. Ihr erstes Spiel gewann sie problemlos gegen Kim Reime aus Niederroßla. Im 2. Spiel stand ihr die an Nr. 1 gesetzte und spätere Turniergewinnerin Josefin Plötner aus Gera gegenüber. Nathalie wusste sich auch hier gut zu wehren, führte im 2. Satz sogar zeitweise, verlor diesen aber dann 21:15. In den nun folgenden Platzierungsspielen gewann Nathalie die nächsten 2 Spiele recht klar und hatte nun wieder die Chance auf den 3. Platz. In einem stark kampfbetonten und mitreißenden Spiel verlor die kleine Udersleberin jedoch nach 3 langen Sätzen gegen die ältere Sportgymnasiastin Fine Oßwald aus Jena. Im Spiel um Platz 5 merkte man dem erst 11-jährigen Mädchen die Strapazen der letzten Tage an, sodass sie ihrer Gegnerin Charlotte Mund dieses Mal kaum noch Gegenwehr leisten konnte. Letztendlich kann sie aber nicht nur mit der Platzierung, sondern auch mit dem gewonnenen Erfahrungsschatz zufrieden sein.

RWE U11 CUP wieder ein Erlebnis für alle Beteiligten

Der Turnierverlauf war nichts für schwache Nerven.
Zweifelsohne waren am vergangenen Wochenende einige der besten Badmintonspieler der Jahrgänge 2001/2002 in der Mülheimer RWE-Halle. Mittendrin 9 Mitglieder des TEAM Thüringen, die nicht zu übersehen waren. Leuchteten sie doch in ihren nagelneuen weißen Trainingsanzügen schon von weitem. Auch beim Spiel wusste man, wo die Thüringer waren, einheitlich in schicke Polos gekleidet, war es ein schönes Bild. Das einwandfreie Verhalten aller Kinder rechtfertigte die Nominierung und die gute Präsentation des BLV Thüringen bei diesem überregionalen Turnier.
Aber von vorn:
Am Freitag, den 27.04. reiste das TEAM Thüringen startend von Erfurt und Meiningen an. Gegen 19 Uhr konnte die Unterkunft, ein Haus der Naturfreunde bezogen werden. Abenteuerlich sollte es die kommende Nacht zu gehen. Aber zuerst besichtigte die Delegation die Spielhalle, in der 6 Wochen zuvor die Yonex-German-Open statt fanden. Die Kinder sollten die riesige Halle vorher schon einmal zu Gesicht bekommen. Für das TEAM A half es am nächsten Tag trotzdem nichts. Die Betreuer, Heike Eller, Frank Kahlert, Frank Reinhardt und Andreas Reich entschieden sich, bei einem Chinesen einzukehren. Die mitgereisten Meininger Eltern, eine super-gute Truppe, stießen dazu. Fast allen schmeckte es. Die Suhler Paul, Justin und Henry bestellten sich Suppe. Dies hätten sie wohl nicht machen sollen. Nur Henry löffelte die Suppe aus, die sich die drei eingebrockt hatten. Herr Reich gab daraufhin sein Essen frei und die drei wurden doch noch satt.
Die Nacht wurde dann teils zum Tag. Irgendwann vor Mitternacht, alles schlief schon, kehrte eine russische Reisegruppe ins Gästehaus ein. Die kannten leider keine Türklinken und so konnten wir an deren Erleben teil haben. Als es ruhig wurde, kam ein Klopfen aus dem Mädchenzimmer. Mara und Vivian hatten sich eingeschlossen und den Schlüssel von innen abgebrochen. Glücklicherweise war Frank Reinhardt mit, auch „Cliffhanger“ genannt. Über Fenstersimse stieg er bei den Damen ein und schaffte es dann irgendwie, die Tür zu öffnen. Warum dies alles schwierig war? Wir kampierten im 2. Stock! Samstag früh war die Nacht schnell vorüber, ab 05:30 Uhr machte die russische Reisegruppe Spektakel, sie hatten wohl ihre Uhren nicht umgestellt ;-)
Nach dem Frühstück und dem Transfer in die Halle ging es dann aber endlich los. Nach stimmungsvoller Eröffnung spielte das TEAM A gleich gegen Wittdorf, eine Mannschaft, die letztjährig die B-Konkurrenz gewonnen hatte. Mit den Doppeln wurde begonnen. Über diese Spiele berichte ich aber mal nichts weiter. Die Hallenbesichtigung am Vorabend hatte wohl nichts gebracht, denn irgendwie waren die Thüringer nicht auf dem Feld. Sie spielten klar unter ihren Möglichkeiten. Auch die Einzel brachten Ernüchterung. Lediglich Tom und Justin Kahlert hatten im 2. und 3. Einzel eine Siegchance, die aber beide nicht nutzten. In der 2. Runde ging es gegen den späteren Turniersieger vom BLV Hamburg. Auch hier waren die Doppel haushoch unterlegen. Besser lief es dann in den Einzeln. Tom Kahlert und Richard Mund hatten in knappen Spielen Siegchancen. Florian Wohlgemuth, der gegen Matthias Kicklitz spielte, den wohl besten Spieler des Turniers, hatte einen äußerst schweren Stand. Trotz klarer Niederlage, konnte Florian teilweise gut mithalten und spielte phasenweise auf Augenhöhe. Aber auch hier gab es am Ende der Partie ein 0:6. Der BVL Baden Württemberg war Dritter Gegner. Auch hier, wie in den voran gegangenen Partien das gleich Bild in den Doppeln. Fehlende Abstimmung und falsche Laufwege waren der Grund für klare Niederlagen. Richard gewann an Position Vier sein erstes Spiel. Im Ersten Einzel schaffte Florian nach klar verlorenem Erstem Satz, im Zweiten ein ausgeglichenes Spiel, hatte am Ende aber mit 23:25 das Nachsehen. Justin Kahlert musste an Position Drei eine Dreisatzniederlage einstecken – am Ende 1:5.
Ohne Unterbrechung ging es in die Vierte Partie gegen den BLV Bayern, diese hatten letztjährig die A-Konkurrenz gewonnen. Die Doppel wurden umgestellt. Florian Wohlgemuth spielte mit Justin Kahlert, beide gewannen das 1. Doppel in Drei Sätzen. Florian und Richard konnten in der Folge auch ihre Einzel gewinnen. So war endlich der Erste Punkt auf der Habenseite. Aber die Kinder waren völlig fertig. Ohne Pause, fast durchgängig im Einsatz - dieser Erste Turniertag war hammerhart. In der Fünften Runde war der Gastgeber, das Team vom Stützpunkt Mülheim der Gegner. Hier konnten noch einmal Tom Kahlert und Richard Mund im 2. Doppel punkten, ansonsten war aufgrund der konditionellen Verfassung einfach nicht mehr drin. Andere Teams hatten eine Freirunde und zusätzlich 5 – 6 Spieler zum wechseln. Das kleine Thüringer Team musste voll durchspielen.
Das TEAM B hatte nach 2 Freirunden, man spielte in der Vorrunde in einer Dreiergruppe einen Traumstart. Gegen den 1. BC Beuel 2 standen zwar 4 Dreisatzspiele im Protokoll, aber die kämpferische Einstellung stimmte und so ging das Match am Ende 5:1 für Thüringen aus. Auch das Zweite Gruppenspiel konnte siegreich gestaltet werden. Hier konnten die Kinder gegen den 1. BV Mülheim 1 mit 5:1 triumphieren. Als Gruppenerster ging es in die Zwischenrunde. Am späten Nachmittag stand das Erste Spiel an. Der Gegner war das Team von Wittdorf 2. Paul Jasper und Henry Runge kämpften im Ersten Doppel und gewannen das Spiel denkbar knapp im Dritten Satz mit 21:19. Das Team konnte insgesamt triumphieren, auch hier ein 5:1.
Damit waren die Samstagspiele Geschichte. Die Delegationsleitung entschloss sich, Pizza und Nudeln zum Abendessen liefern zu lassen. So machte man sich auf, zurück ins Ruhrtalhaus. Es sollte ruhiger werden, die vorgenannte Reisegruppe war zum Glück weg. Die Wahl des Essens war sehr gut, das Wetter stimmte, so konnten die Kinder an dem schönen Apriltag doch noch frische Luft schnappen und in dem angrenzenden Waldstück herum tollen. Vivian Kotzott nahm dies jedoch zu wörtlich. Sie versank im Schlamm und der Schuh war weg. Unter Einsatz ihrer Socken, konnte sie diesen aber wieder finden. Bei den anwesenden Kindern, Eltern und Betreuern sorgte ihr Schlamm verschmierter Anblick für Heiterkeit. Sie selbst fand es nicht so lustig. Die folgende Nacht wurde ruhiger. Keine Schlüssel, die abbrachen und keine Reisegruppe, die Zimmertüren ohne Türklinken benutzten. Ein Mädchen hatte trotzdem Probleme. Sie konnte nicht schlafen. „Da schnarcht jemand so laut“. Und nein, es war nicht Herr Reich ^^. Es war ein anderes Mädchen, so mussten die Schlafstellen kurz umdisponiert werden und alles war gut.
Frühstück und Spielvorbereitung am Sonntag morgen verliefen ohne Probleme. Per Richards „Speziell Move“ war alles kein Problem. 09:00 Uhr ging es dann auch für beide Teams weiter im Programm. Während Das Team 2 mit einem 4:2 – Sieg gegen Heimaterde Mülheim die Chance auf den Turniersieg wahrte, spielte das TEAM 1 gegen Bischmisheim um den 6. Platz im A – Feld. Hier konnten die Thüringer das 3. und 4. Einzel sowie das 2. Doppel gewinnen. Die anderen Spiele gingen verloren und so stand ein 3:3 zu Buche, was am Ende vor Bischmisheim Platz 6 ein brachte.
Das Team 2 hatte im anschließenden Spiel die Chance aufs Finale. Diese konnte aber leider gegen den Stützpunkt Mülheim 2 nicht genutzt werden. Lediglich Paul Jasper und Henry Runge hatten im 1. Doppel die Chance auf einen Punktgewinn.
Nach der Auswertung des Spielparcours, wo auch die Thüringer kräftig absahnten, Yonex-Polo, Rucksack, Schlägertasche und anderes mehr wurde die Siegerehrung des A-Feldes durchgeführt. Die beste Mannschaft gewann, die des BLV Hamburg. Den Zweiten Platz belegte das Team des Stützpunktes Mülheim 1, das den Hamburgern in der letzten Partie einen heißen Kampf boten. Mehr als ein 3:3 sprang nicht heraus, damit Platz Zwei. Den 3. Platz belegte das Team des BLV Baden Württemberg.
Das Team Thüringen 2 spielte in der letzten Runde um Platz 3 im B – Feld. Dieses Spiel endete 2:4. Damit ist das Team B knapp am Podest vorbei gerutscht. Im 1. Doppel hatten Paul Jasper und Henry Runge die Bronzepokale auf dem Schläger. Knapp ging dieses Spiel mit 18:21 und 19:21 an die Gegner vom BLV Reinland. Da Paul einen Satz im Einzel gewann, hätte ein 3:3 für Bronze gereicht.
Alle Detailergebnisse gibt es auf alleturniere.de unter RWE U11-Cup Mülheim.
Abschließend kann man sagen, dass es wieder ein unvergessliches Erlebnis für unsere U11er war. Nicht nur das Turnier selbst, auch die Rahmenbedingungen waren sehr gut. Zukünftig wird die Spieleanzahl am Samstag wohl auf 4 beschränkt, was vernünftig ist. Viele der Kinder spielen hier auf einem Niveau, was sie in ihren Heimatregionen so nicht gewöhnt sind. Die Thüringer spielen im Mittelfeld mit, haben aber nicht die Breite wir andere Landesverbände. Die Spitze, derzeit wohl aus Norddeutschland, ist um einiges besser als unsere Talente. Ein Video mit Spielszenen wird es später noch geben.
Vielen Dank an die Betreuer, Heike Eller, Frank Reinhardt, Frank Kahlert und Andreas Reich und die mitgereisten Eltern der Meininger für die Unterstützung an diesem Wochenende. Die Teilnehmer, die nächstes Jahr wieder kommen können, freuen sich schon jetzt auf den RWE U-11 CUP 2013.
Delegationsleiter
Andreas Reich

Badmintonteam der VSG 70 Bad Frankenhausen e.V. wird beliebteste Nachwuchsmannschaft
Zur 16. Sportgala des Kyffhäuser-Kreissportbundes waren 36 Federballer/Innen anwesend. Der Grund für diese „Massenansammlung war die Nominierung der erfolgreichen Nachwuchsmannschaft der Abteilung Badminton der VSG 70.
In der Kategorie „Nachwuchssportler“ stand unter anderen Florian Wohlgemuth auf dem Stimmzettel. Er konnte hinter dem Sondershäuser Tennisspieler Leon Wolf den Pokal für den Zweitplatzierten entgegen nehmen. Dies ist ein klasse Erfolg für das Kurstädter Badmintontalent. Den Höhepunkt für die Frankenhäuser Shuttle-Kids war dann die Ehrung der beliebtesten Nachwuchsmannschaft. Der Moderator Heiko Grimm rief ein Kandidatenteam nach dem anderen auf. Nur noch die Ringer vom AC Germania Artern und die VSG-Federballer waren noch nicht aufgerufen. Nachdem die Ringer für den Zweiten Platz aufgerufen wurden, hielt die Wolff, Kronberg, Wohlgemuth und Co keiner mehr. Unter dem Riesenjubel der Anwesenden nahm Cyrus Horstmann stellvertretend den Pokal und das Preisgeld entgegen. Mit Fahne, Vereinsshirts und Badmintonschläger posierten anschließend die Sieger vor den Fotografen.
Nochmal einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Trainiert fleißig weiter und habt Spaß mit eurer Sportart.

Schon am Samstag waren dann Florian Wohlgemuth und Cyrus Horstmann auf dem Weg nach Meiningen ins Trainingslager des Talentteam Thüringen.
Am Sonntag stand in Weimar ein Bezirksranglistenturnier der AK13/17 auf dem Programm. Hier konnte sich Natalie Wolff vor Isabelle Kronberg und Joana Stefan den Sieg sichern. Einen guten Zweiten Platz belegte Tobias Pusch in der gleichen Altersklasse. Seinen ersten Podiumsplatz konnte sich Florian Feye in der AK17 erkämpfen, er wurde Dritter. Erfahrung konnten Noelle Tobien, Nadine Gerhard, Lisa Dietel, Fabien Ivens und Florian Nawrodt sammeln.
Hobbyliga Nordthüringen mit Unentschieden und auf Rang DREI beendet

Das Team der VSG 70 Bad Frankenhausen verabschiedet sich mit einem einem Unentschieden gegen den (man muss es ja schon so sagen: Angstgegner) 1. BV Weimar aus der Saison.
Während man am Donnerstag noch den Tabellenführer aus Mühlhausen mit 4:2 besiegen konnte und den Unstrutstädtern so die Meisterschaft verbaute, wollte es bei Reich, Stern und Co am Sonntag nicht so recht klappen. Aus Frankenhäuser Sicht, nur ein 3:3 Unentschieden. Während M. Stern und J. Kronberg im Damendoppel eindeutig punkteten, vermasselten S. Nixdorf und S. Heidenreich das Herrendoppel. Im 1. Satz waren die Kurstädter klar auf der Siegerstraße. Satz 2 und 3 gingen aber an die Weimarer. In den beiden Einzeln spielte nur S. Nixdorf souverän auf, D. Weber musste gegen den Routinier Uwe Michel in den Dritten Satz. Der ging denkbar knapp mit 21:19 an Michel. Die abschließenden Mixed sahen ebenfalls Sieger aus beiden Mannschaften. So konnten M. Stern mit D. Weber einen klaren Zweisatzsieg landen. A. Reich und I. Wahrenholz konnten im anderen Mixed den Ersten Satz gewinnen, dann lief aber nicht viel zusammen. Nach verlorenem Zweiten Satz lagen die beiden auch im Dritten schon mit 13:20 im Rückstand. Bis zum 19:20 konnten die Kurstädter noch ran kommen, aber ein lang geschlagener Ball der Gäste, der auf der Grundlinie landete, besiegelte die Niederlage und damit das Unentschieden in der Begegnung.
Somit ein sicherer Dritte Platz in der Tabelle am Ende, was zwar nicht zufrieden stellt aber es hätte auch noch schlechter ausgehen können.
Die Meisterschaft holte sich diese Saison Medizin Heiligenstadt, die die Frankenhäuser Schützenhilfe gern an nahmen und Lok Erfurt 3 klar mit 5:1 besiegten.
Im Anschluss an die Punktspielrunde in der Zweifelderhalle Bahnhofstraße wurden noch die Bezirksmeisterschaften der jüngsten Badmintonspieler/Innen durch geführt. In der AK09 wird noch auf Halbfeld gespielt. Aber auch hier sieht man schon richtig gute Spielzüge. Vornehmlich in den Finalspielen konnten Eltern und Zuschauer staunen, was die Kleinen schon alles drauf haben. Sieger würden hier Madlen Mühlbach aus Mühlhausen, die sich in Drei Sätzen gegen Annouk Tobien aus Bad Frankenhausen durchsetzen konnte und Martin Bail, der gegen den Mühlhäuser Max Dörfling triumphierte. Dritte Plätze konnten Desiree Stefan bei den Mädchen und Kevin Huck bei den Jungen erkämpfen.
Im Athletikwettbewerb mussten die Teilnehmer diesmal „Hockerspringen“. Und das, wie die größeren in sieben Intervallen. Und das war richtig hart. Man sah es den Gesichtern nach dem Wettbewerb an und niemand wollte das noch mal machen. Madlen Mühlbach war hier klar die Beste. Den Zweiten belegte Kevin Huck, der sich vor Romy Duczek und Annouk Tobien behauptete, die beide gleich viel Wiederholungen schafften.
Den Nachmittag ließen dan die meisten Kinder mit ihren Eltern bei einem Eis in der nahegelegenen Eisdiele ausklingen.

Alle Titel an den VSG - Nachwuchs

Der Kurstädter Badmintonnachwuchs ist in der AK11 im Spielbezirk Nordthüringen Spitze. Am Sonnatg, den 18.03.2012 fanden in der Landeshauptstadt die Bezirksmeisterschaften der U-11-er statt. Dabei überzeugten die Frankenhäuser in noch nie gesehener Art und Weise.
Alle zu vergebenden Titel gingen an die Schützlinge von Andreas Reich. Joana Stefan bei den Mädchen und Florian Wohlgemuth bei den Jungen waren nicht zu schlagen und sicherten sich die Siegerpokale. In den Doppeln holten beide ihren jeweils 2. Titel. Bei den Mädchen stand Eva Büchner zur Seite, bei den Jungen spielte der Erfurter Tom Kahlert mit dem Frankenhäuser Nachwuchstalent. Das herausragende Ergebnis rundeten Cyrus Horstmann/ Tobias Pusch mit der Vizemeisterschaft ab. Dritte Plätze gab es zudem für Tobias Pusch, Eva Büchner und Noelle Tobien im Einzel und Noelle Tobien/ Lilith Erfurth im Mädchendoppel. Damit erreichten die Kurstädter ein Ergebnis wie lange nicht.
In den Bezirksranglisten der AK15 und 19 sah es dagegen nicht ganz so rosig aus. Hier konnte Lisa Steindorf bei den Mädchen mit einem Viertem Platz das beste Resultat erzielen. In der gleichen AK kam Isabelle Kronberg nicht über einen Sechsten Platz hinaus. Schwester Juliane startete in der AK19 und erreichte einen Fünften Platz. Bei den Jungen kamen in der AK15 Julian Gommlich und Fabien Ivens auf die Plätze Sieben und Acht. Die Konkurrenz der jungen Herren war nicht mit Aktiven der VSG 70 besetzt.

Das Wölf(f)chen biss zu

Am vergangenem Wochenende, war wieder Großeinsatz des Kurstädter Badmintonnachwuchses. In Zwenkau waren erstmals Aktive aus Bad Frankenhausen bei einer Sachsenrangliste am Start. Natalie Wolff und Florian Wohlgemuth machten ihre Sache dort gut. Jeweils Siebte Plätze im Einzel und ein Fünfter Platz im gemeinsam bestrittenen Mixed zeigen, dass die beiden Frankenhäuser auch in Sachsen eine Rolle spielen konnten. Und Florian kann ja nächstes Jahr noch einmal in der AK13 starten.
Am Sonntag waren dann zur Thüringer Rangliste in Ilmenau einige Kurstädter mehr am Start. So erhielten in der AK13 Natalie Wolff, Isabelle Kronberg, Joana Stefan und Cyrus Horstmann eine Bewährungschance. Einen schönen Erfolg konnte Natalie dann feiern. Ohne Probleme spielte sie sich ins Finale, wo sie sich in 3 dramatischen Sätzen gegen die Jenaerin Frederike Apel durchsetzte. Apel belegte einen Tag zuvor noch Rang Fünf in Zwenkau und platzierte sich so 2 Ränge vor Wolff. Nach verlorenem 1. Satz konnte sich das Kurstädter Badmintontalent steigern und dominierte die beiden folgenden Sätze. Damit fährt Natalie einen wichtigen Turniersieg ein, scheiterte sie doch in der Vergangenheit häufig an ihren Nerven. Herzlichen Glückwunsch! Isabelle Kronberg, diesmal mit mangelnder Einstellung, musste sich mit Platz Fünf begnügen. Die U11er Joana Stefan und Cyrus Horstmann kamen auf den Plätzen Neun und Dreizehn ein.
Die Lorbeeren hängen in der AK17 sehr hoch. Dies mussten die Frankenhäuser Starter dieser Altersklasse fest stellen. Während Juliane Kronberg nach gutem Spiel noch Rang Neun belegte, hatten Lisa Dietel und Florian Feye keine Reale Chance und verloren alle ihre Spiele. Darauf kommt es aber in erster Linie nicht an. Wenn jemand auf Landesebene eine Einsatzchance bekommt, heißt es Einsatz zeigen und mit Freude um jeden Punkt kämpfen. Dies sollte bei allen Aktiven an erster Stelle stehen, dann haben auch Eltern, Betreuer und Trainer Freude beim Anfeuern und Zittern.